Das Leben des Reformators und Universalgelehrten


Melanchthonhaus Bretten

Melanchthons Kindheit

Melanchthonhaus
in Bretten

Am 16. Februar 1497 erblickte Philipp Schwarzerdt (griechisch: Melanchthon), als erstes von fünf Kindern (1499 Anna, 1500 o. 1501 Georg, 1506 Margarete und 1508 Barbara), im Hause seiner Großeltern in der kurpfälzischen Amtsstadt Bretten das Licht der Welt.
Melanchthon wurde zu Ehren des Landesherren Philipp genannt.

Der Vater Melanchthons, Georg Schwarzerdt, der eigentlich in Heidelberg geboren wurde, war ein Meister der Geschützgießerei sowie des Plattnerhandwerks, der Kunst möglichst leichte, aber dennoch feste Rüstungen zu schmieden. Aufgrund seiner Qualifikationen wurde Georg Schwarzerdt in das Amt des kurfürstlichen Rüstmeisters erhoben und war somit an die Stadt Heidelberg gebunden. Melanchthons Mutter hingegen stammte aus der wohlhabenden Kaufmannsfamilie Reuter.
Melanchthons Großvater sorgte für eine gründliche Ausbildung (Anstellung des Hauslehrers Johannes Unger für Melanchthon, Georg und zwei Enkelsöhne der Familie Reuter), vor allem in der lateinischen Sprache. Als Melanchthons Vater sowie sein Großvater starben, war für den Elfjährigen die Kindheit beendet.


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